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 Schwimmen: Krayer Bad am Südpark: CDU und Grüne lassen das Wasser ab !
Veröffentlicht am Montag 08 Dezember 2008 13:53:28 von admin

Wohnen in Kray und Leithe

Bad am Südpark: CDU und Grüne lassen das Wasser ab
SPD spricht von einem schweren Schlag für Kray und Steele

Mit den Stimmen von CDU und Grünen hat der Rat der Stadt Essen das Aus für das Bad am Südpark in seiner Sitzung am 26. November nun endgültig besiegelt. Die Sozialdemokraten in Kray und Steele üben massive Kritik am Schließungsbeschluss und sprechen von einem schweren Schlag für die Menschen und die Sportlandschaft im Essener Osten. 



"Wir finden es nach wie vor falsch, das Bad am Südpark zu schließen. Neben dem reinen Schwimmangebot gibt es hier ein wohnortnahes und vor allem bezahlbares Sport- und Gesundheitsangebot. Das alles geht nun unwiederbringlich verloren", machte der stellvertretende Vorsitzende der SPD Kray, Frank Müller, deutlich. Für ihn ist die Schließung eine Folge "totalen Versagens schwarz-grüner Politik in Essen". CDU und Grünen warf er vor, mit dieser Politik den Menschen in den Stadtteilen zu schaden: "Wer starke Stadtteile wolle, müsse die Stadtteilinfrastruktur stärken. CDU und Grüne machen das genaue Gegenteil hiervon."

Hans-Ulrich Krause, Vorsitzender der SPD Steele, befürchtet zudem starke Beeinträchtigungen für den Schul-, Vereins- und Breitensport: "Schon heute gibt es Engpässe bei den Schwimmzeiten. Bislang hat uns niemand erklären können, wie diese Zeiten in den verbleibenden Bädern organisiert werden sollen." Seiner Meinung nach sind Schwimmangebote wichtiger denn je. Nach einer Studie können rund 25 Prozent der Viertklässler nicht schwimmen. "Alarmierende Zahlen, die konsequentes Handeln erfordern", findet Krause. Das habe selbst die CDU im Düsseldorfer Landtag erkannt und will den Schwimmunterricht deshalb stärken. "Und was macht die CDU in Essen? Arbeitet konsequent in die andere Richtung und fährt Angebote zurück. So wird dieser Bereich ein weiterer sein, bei dem die Stadt Essen die rote Laterne in Händen hält", gab Krause zu bedenken.
 

(Presseservice der SPD-Kray vom 28.11.2008)



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